Thema des Monats im Januar 2012:

Schimmelpilzbefall in den eigenen vier Wänden vermeiden!
Der Schimmelpilz liebt es feucht und warm, er lauert immer und überall. Warum?
Ein 4-Personen-Haushalt produziert 12 l Wasserdampf am Tag. Das alleine kann schon in Räumen die nicht ausreichend gelüftet werden, für hohe Luftfeuchtigkeit sorgen und zur Schimmelbildung führen. Der Schimmelpilz entwickelt sich meist im Verborgenen. Dann plötzlich die Entdeckung, ersten Stockflecken sind sichtbar, unangenehme Gerüche im Raum usw.. Guter Rat ist teuer und ein Experte muss her. Dabei kann man mit einfachen Maßnahmen den Schimmel zum großen Teil vermeiden.
- Lüften Sie Ihre Räume mind. 2-3 x täglich 5-10 Min. Querlüftung ist wichtig, möglichst viele Fenster und Türen ins Freie öffnen.
- Entlüften Sie den Wasserdampf aus dem Bad und aus der Küche niemals in die Wohnung. (Tür zu den Wohnräumen schließen, Fenster ins Freie öffnen)
- In der Küche kann durch einen Dunstabzug mit Abführung der Abluft ins Freie viel Feuchtigkeit aus dem Raum entfernt werden.
- Um stets auf den laufenden zu sein, ist ein Hygrometer sinnvoll, dies misst die Luftfeuchtigkeit im Raum. Sie sollte 65% nicht überschreiten.
- In der Heizperiode sollte die Heizung nie abgestellt und alle Räume gleichmäßig warm gehalten werden.
- Weniger beheizte Räume wie das Schlafzimmer sollten nicht mit warmer Luft anderer Räume erwärmt werden. Im Schlafzimmer ist es besser tagsüber etwas vorzuheizen, den Heizkörper rechtzeitig zurück zu drehen und vor dem zu Bett gehen nochmals stoßlüften.
- Wäsche niemals in der Wohnung trocknen.
- Je weiter Möbel von der Wand stehen desto besser ist die Luftzirkulation dahinter und die Gefahr der Schimmelbildung geringer.
(DENA-Gebäudeenergieberater (HWK) Hans Hille)
Thema des Monats im November 2011:

Beste Gründe für neue Fenster
„Fenster sind die Augen des Hauses“ sagt ein altes Sprichwort. Fenster spielen aber auch eine entscheidende Rolle, wenn es um den Energiehaushalt geht. Die Einsparpotenziale sind, insbesondere bei Bestandsbauten, enorm. Häuser, die mit marktgängigen Techniken energetisch modernisiert werden, können ihren Energiebedarf um bis zu 85 Prozent senken und weit besser als ein Standard-Neubau sein.
Welche Vorteile allein der Fenstertausch bietet, zeigen wir im Folgenden:
Warm und dicht statt kalt und zugig
Alte Fenster waren zum Zeitpunkt ihres Einbaus sicherlich zeitgemäß und technisch in Ordnung. Allerdings hat sich die Technik weiterentwickelt. Alte Fenster weisen nicht die Dichtheit heutiger Konstruktionen auf. Dadurch kommt es leicht zu Zugerscheinungen. Ein anderer Faktor ist nicht minder erheblich: kalte Glasflächenflächen strahlen Kälte in gleichem Maße ab wie man dies von warmen Flächen kennt – nur mit dem umgekehrten Effekt. In der Nähe dieser kalten Flächen ist es daher meist unangenehm kühl.
Moderne Fenster mit Wärmedämmverglasungen und dichter Fensterkonstruktion schaffen hier Abhilfe. Neue Fenster sind doppelt so gut als alte Verbundfenster und sogar um das fünffache besser als einfach verglaste Fenster.
Weniger Heizwärme und mehr Komfort
Kalte Außenluft dringt bei alten Fenstern durch die Fugen oder auch durch den Rollladenkasten ins Rauminnere. Der Raum kühlt aus. Dieser Effekt wird dadurch verstärkt, dass Energie auch durch die Wärmeleitung der Fensterfläche verloren geht (wird durch den U-Wert angegeben, je kleiner dieser ist, umso besser ist das Bauteil). Um den Raum angenehm warm zu halten, muss mehr geheizt werden.
Mit neuen Fenstern lassen sich die Heizkosten reduzieren. Im Internet steht ein „Sparrechner“ zur Verfügung, mit welchen eine grobe Berechnung der Einsparungen über die Verluste bei der Wärmeleitung (U-Wert) durchgeführt werden kann. Je nach vorhandener Fensterfläche und vorhandener Verglasung lassen sich mehrere hundert Euro pro Jahr einsparen.
Der Sparrechner ist hier zu finden: www.energiesparen-mit-glas.de/sparrechner .
Verkauf und Vermietung optimieren
Mieter betrachten die Nebenkosten oft als „Zweitmiete“ und sind daher daran interessiert, auch die Nebenkosten gering zu halten. Eine sanierte Wohnung oder ein saniertes Haus ist ein Garant für geringere Heizkosten. Allein der Tausch alter gegen neue Fenster verringert die Wärmeverluste stark.
Muss die Immobilie mal verkauft werden gilt das gleiche: veraltete Fenster und schlechter Wärmeschutz schrecken auch Kaufinteressenten ab.
Eine Modernisierung der Fenster erhöht also nicht nur den Wohnkomfort, sondern steigert auch den Wiederverkaufswert und die Vermietbarkeit der Immobilie.
Klimaschutz dank CO2-Einsparung
Alte Fenster und Fassaden sind eine der wesentlichen energetischen Schwachstellen eines Gebäudes. Bei einer Einsparung von 500 Liter Heizöl können allein durch eine Erneuerung der Fenster ca. 1,5 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden (CO2-Rechner z. B. hier: http://www.izu.bayern.de/).
Bei der Verwendung von Holzfenstern entsteht ein weiterer positiver Effekt für die Umwelt: Holz hat CO2 beim Wachsen gebunden und gibt lediglich dieses CO2 wieder ab, wenn es Jahrzehnte später wieder kompostiert oder verbrannt wird.
Neue Fenster sind also nicht nur für die Behaglichkeit und den Geldbeutel gut, sondern schonen auch die Umwelt.
Schutz vor Einbrechern
Einbrecher sind in der überwiegenden Mehrheit Gelegenheitstäter, die auf „die Schnelle“ an Geld kommen müssen (Beschaffungskriminalität). Diese Einbrecher überwinden oft in wenigen Sekunden Balkon- und Haustüren oder Fenster.
Der materielle Schaden durch Einbrecher ist nicht immer gravierend – viel schlimmer ist aber meist das Gefühl der Bewohner, das bleibt, wenn eingebrochen wurde.
Moderne Fenster lassen sich mit vertretbarem Aufwand einbruchhemmend ausstatten. Dabei werden Konstruktionen und Materialien verwendet, die einem intensiven Angriff für eine bestimmte Zeit widerstehen. Es hat sich gezeigt, dass Einbrecher von der Tat Abstand nehmen, wenn Widerstand spürbar ist. Sie verlassen den Tatort und versuchen es beim Nachbarn.
Mit neuen Fenstern lässt sich also nicht nur Energie sparen und der Wohnkomfort steigern, sondern auch der Sicherheitsstandard anheben.
Zum guten Schluss
- Neben den oben genannten Gründen hat der Fenstertausch weitere Vorteile:
- Einbau nach den Regeln der Technik = dichte Bauteilfugen.
- Topmoderne, werksseitig aufgebrachte Oberflächen – auch kombiniert mit Alu-Abdeckprofilen.
- Rollläden lassen sich in dem Zuge auch hinsichtlich Wärmeschutz optimieren.
- Mit neuen Fenstern kann der Schallschutz deutlich verbessert werden.
- Der Bedienkomfort lässt sich steigern (elektrische Rolläden, elektrische Kipp-Fensteröffner, integrierte Lüftungsmöglichkeiten).
Neue Fenster lohnen sich also!
In einem gewissen Umfang wird der Einbau neuer Fenster sogar durch die KfW-Bank gefördert – da lohnt sich die Investition umso mehr.
(Manfred Pettmesser)
Aktuelles Thema im Mai 2011:

Unendliche Energie von der Sonne
2011 könnte für Sie das Jahr der Unabhängigkeitserklärung werden: Die Sonnenenergie vom eigenen Dach ermöglicht es, so dass Sie nicht länger auf fossile Energieträger, Atomstrom oder Energieimporte angewiesen sind. Durch die Nutzung von Solarwärme oder Solarstrom kann sich jeder Vorteile sichern, zum Beispiel durch eine merkliche Absenkung der Heizkosten. Außerdem kann dadurch enorm viel Kohlendioxid eingepsart und damit ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden!
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Aktuelles Thema des Monats im April 2011:

Die Beleuchtung mit LEDs bietet eine Vielzahl von Chancen. Wenn die erforderlichen Lichtmengen gering sind, hat die Beleuchtung mit LEDs ein grosses Potential. Dies kann insbesondere bei der Strassen- und Stadtbeleuchtung ausgeschöpft werden. Geringe Anforderungen an die Beleuchtungsstärken innerhalb des Stadtraumes lassen sich mit LEDs vorzüglich realisieren. Die Leuchten Industrie bietet hier laufend verbesserte und angepasste Produkte. Auch die anfangs noch sehr kalten Lichtfarben der LEDs können mittlerweile durch deutlich wärmere Lichtfarben ersetzt werden. Energieeinsparpotentiale von 50 % durch simplen Austausch der Lampen gegen LEDs sind Standard. Einsparpotentiale von > 80% lassen sich durch den Einsatz von intelligenten Lichtsteuerungen erreichen, so dass sich Amortisationszeiten von unter 10 Jahren ergeben.
Für die Innenraumbeleuchtung sind LEDs in vielen Anwendungen noch nicht hell genug. Auch können sie nur Lampen mit geringer Lichtausbeute ersetzen. So werden bei gleichen Beleuchtungsstärken mehr LED-Leuchten benötigt, so dass die Investitionskosten in der Regel deutlich höher sind als bei konventioneller Beleuchtung. Weiterhin sind LEDs ähnlich energieeffizient wie vergleichbare Leuchtstofflampen, so dass sich hier keine signifikanten Einsparpotentiale ergeben. Nur im direkten Vergleich zur konventionellen Glühlampe oder Halogenglühlampe können Einsparpotentiale ausgeschöpft werden.
Da die Entwicklung neuer effizienterer LED-Typen mit grossem Tempo voranschreitet, werden sich in den nächsten Jahren auch im Bereich der Innenbeleuchtung neuer Möglichkeiten ergeben, um die Energieverbräuche für die künstliche Beleuchtung weiter senken zu können.
Aktuelles Thema im März 2011:
KfW-Förderung wird ab April erweitert!

Ab 1. April 2011 gibt es mehr staatliche Förderung für energieeffiziente Sanierung von Gebäuden. Damit entfällt die bisherige Beschränkung auf Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen und Kindergärten. Damit sind jetzt auch Vereinsheime, Rathäuser oder Krankenhäuser förderfähig. Kommunen mit klammen Kassen dürfen sich freuen, denn eine Sanierung reduziert die Nebenkosten auf lange Sicht erheblich.
Durch die breitere Förderung werden jetzt auch Kommunen und gemeinnützige Organisationen und Vereine stärker unterstützt.
Nähere Infos finden Sie unter: www.bafa.de oder www.kfw.de



